Die Stadt Bern verbietet Hauskatzen den Auslauf (via 20min)

In der Berner Siedlung Fröschmatt müssen Katzen drinnen leben, damit sie bedrohte Tiere nicht fressen. Das Problem sei aber nicht das Büsi, sagt ein Katzenforscher.

Ein Beitrag von Fabrice Dubler vom 9. März 2017 auf 20 minuten (Schweiz): "Schweizer lieben Katzen. Rund 1,4 Millionen leben gemäss dem Zürcher Tierschutz hierzulande in Haushalten, ein grosser Teil davon auf urbanem Gebiet. Nebst Schnurren und Kuscheln jagen die Vierbeiner aber auch gern Schmetterlinge, Vögel und Reptilien. Rund 77 solche Tierarten tummeln sich in der Berner Wohnsiedlung Fröschmatt. Im Rahmen eines Biodiversitäts-Projekts wurde die Umgebung des dortigen Wohnhauses entsprechend grün gestaltet.

Neumieter müssen deshalb beim Einzug der Regelung zustimmen, dass ihre Katzen die Wohnung nicht verlassen dürfen, wie die «Berner Zeitung» berichtet. So möchte die Stadt verhindern, dass solche Reptilien-, Insekten- und Vogelarten den hungrigen Katzen zum Opfer fallen und aussterben.

Weniger jagdeifrige Katzen
Sabine Tschäppeler, Leiterin der Fachstelle für Ökologie und Natur der Stadt Bern, hat das Projekt mitinitiiert. Natürlich könne man nicht verhindern, dass auch Katzen aus dem umliegenden Quartier in der Siedlung jagen. «Wir möchten in erster Linie ein Zeichen setzen für die Biodiversität, da muss man die Katzen thematisieren», sagt sie." » hier weiterlesen

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